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Katergory

Herzprobleme beim Hund

Published on
May 5, 2024
Author:
Dr. Franz Spitzer
Updated:
May 5, 2024
Reading Time:
4 min

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Heading 2

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Inhaltsübersicht:

Eine Herzensangelegenheit

Warum haben heute eigentlich so viele Hunde Herzprobleme?

Für betroffene Hundehalter bedeutet die Diagnose einer Herzproblematik ihres Tieres oft einen Schock. Doch gerade auch bei Herzerkrankungen gibt es naturheilkundlich eine Menge was du als Halter tun kannst und deshalb ist uns dieses Thema im wahrsten Sinne eine Herzensangelegenheit!

Einordnung

Es gibt im Wesentlichen zwei Kategorien von Herzproblemen. Einmal gibt es die Probleme des Herzmuskels – hier ist die Kraft des Herzens, also die Pumpleistung nicht mehr vollständig gegeben. Im Endstadium spricht man von einer Herzinsuffizienz.

Dann gibt es noch die Probleme, die die Herzklappen betreffen – hier ist der Klappenschluß nicht mehr gegeben, das heißt es kommt zum Blutrückfluss, vergleichbar mit einem undichten Ventil. Hier spricht man dann von Herzklappeninsuffizienz.

In beiden Fällen gibt es in der Schulmedizin eine Reihe von Herzmedikamente, die die Symptome zeitweilig beseitigen und z.B. durch Entwässerung des Körpers oder durch Senkung des Blutdrucks das Herz entlasten sollen. Die Ursache für die Herzschwäche, egal ob die des Muskels oder die der Klappen, wird hier jedoch nicht behoben!

Es ist vielmehr ein Spiel auf Zeit, das den Halter früher oder später in die Medikamentenabhängigkeit und damit in eine Spirale aus Symptombekämpfung, Angst, Unsicherheit, Selbstzweifeln und Schuldgefühlen führt.

Ursachenforschung

Zuerst einmal ist es wichtig zu verstehen, was die Funktion des Herzens ist. Dass das Herz ein Muskel ist und seine wesentliche Aufgabe darin besteht Blut durch den Körper zu pumpen, ist bekannt. Aber was heißt das genau?
Sämtliche Nährstoffe sowie auch der lebensnotwendige Sauerstoff werden durch die Herzleistung bis in das letzte Fleckchen des Körpers gepumpt und in jede einzelne Zelle verteilt.
Kohlenstoffdioxid und sämtliche „Abfallprodukte“ des Stoffwechsels werden im Gegenzug über das Blut zu den entsprechenden Ausscheidungsorganen wie Lunge, Leber oder Niere transportiert.

Sobald im Körper zum Beispiel einerseits Nährstoffe oder Sauerstoff fehlen oder andererseits zu viel Abfallprodukte im Gewebe anfallen, „schickt“ das betroffene Gewebe ein „Notsignal“. Dann bekommt das Herz vom Gehirn den Impuls mehr und stärker zu pumpen, um wieder den Normalzustand herzustellen.

Wenn diese Ursache, nämlich der Nährstoffmangel oder der Überschuss an „Abfallprodukten“, nicht beseitigt wird, entsteht hier mit der Zeit jedoch ein Teufelskreis. Denn das Herz muss dann dauerhaft unter erhöhtem Druck seine Arbeit verrichten – man spricht von Bluthochdruck. Der erhöhte Blutdruck und die damit verbundene erhöhte (Dauer)Belastung führt dann unweigerlich zu einer Schädigung des Herzmuskels.

Auch die Herzklappen werden dabei in Mitleidenschaft gezogen, da sich erhöhter Druck immer ein Ventil sucht, um zu „entweichen“. Dieses Ventil sind die Herzklappen, die unter erhöhtem Blutdruck stärker beansprucht werden und als Ergebnis der Überlastung schließlich nicht mehr richtig schließen bzw. salopp gesagt undicht werden.

Zwischenfazit

Wie du siehst, sind sowohl Herzinsuffizienz als auch Herzklappeninsuffizienz die direkte (und vorhersehbare) Folge des erhöhten Blutdrucks.
ABER:
Durch die Gabe von blutdrucksenkenden (Betablocker), entwässernden (Furosemid) oder herzkraftsteigernden (Vetmedin®) Medikamenten, wird rein gar nichts an dieser eigentlichen Ursache, nämlich dem Nährstoffmangel, verändert!

Im Gegenteil, durch Unterdrückung der körpereigenen Regulationsmechanismen (nichts anderes ist der erhöhte Blutdruck am Ende) wird der Körper mit der Zeit strukturell schwer geschädigt.

Wichtig zu verstehen ist, dass sich Medikamente (wie eigentlich immer) nur gegen das Symptom, nämlich den erhöhten Blutdruck, richten. Dieses Symptom verschwindet mit der Zeit jedoch von selbst, sobald einmal die Ursachen verstanden und beseitigt sind. Auch die Medikamente werden dann natürlich überflüssig.

Uns ist es dabei wichtig, dass Du beginnst zu verstehen, was die eigentlichen Ursachen der Herzproblematik deines Hundes sind! Denn mit diesem Verständnis kannst du die nötigen individuellen Gegenmaßnahmen nachvollziehen und den Körper sich von innen heraus heilen lassen. Ein Prozess, der deine tatkräftige Mitarbeit erfordert.

Sieh dir zur weiteren Erklärung bitte auch das folgende Video an.

Ein Erfahrungsbericht

Auf dem Bild siehst du Miniatur-Bullterrier Cruizer. Vorher sind ihm Nährstoffmangel und allgemeines Unwohlsein förmlich ins Gesicht geschrieben und an der Körpersprache klar erkennbar.


Die Herzklappeninsuffizienz war damals nur eines von vielen Symptomen, welche der kleine Kerl mit sich rumtrug. Cruizer startete damals in unserem Programm mit fünf Medikamenten, davon drei verschiedene Präparate für das Herz sowie Kortison und Antibiotika.

Heute ist er komplett Medikamenten-FREI und kann sich sehen lassen! Ein energiegeladenes Prachtexemplar von Hund. Das Ergebnis eines langen Weges, der sich für die überglückliche Halterin sehr gelohnt hat. Genau so entsteht langfristige Hundegesundheit OHNE Medikamente!

Was nicht fehlen darf

Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle noch das Thema Resonanz zwischen Hund und Halter ansprechen, das bei einer Herzproblematik nicht unerwähnt bleiben darf.

Ausdrücke wie „etwas auf dem Herzen haben“, „sich etwas zu Herzen nehmen“ oder „das Herz am rechten Fleck haben“ sind dir sicher geläufig. Wenn es also in deinem Leben etwas gibt was dir „das Herz bricht“, so kannst du, vorsichtig formuliert, davon ausgehen, dass dein Hund als dein herzensguter Begleiter dir dabei helfen wird, diese emotionale Last zu tragen. Auch wenn sein eigenes Herz dabei Schaden nimmt. So sind Hunde eben.

Falls du dich auch in einer scheinbar „ausweglosen“ Situation mit einem herzkranken Hund befindest, dann fass dir ein Herz und melde Dich gerne bei uns, indem Du dir auf meiner Webseite https://franzspitzer.de/ einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch buchst.

Wir freuen uns, Dich und Deinen Herzenshund kennenzulernen!
Beste Grüße
Tierarzt Dr. Franz

P.S. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei nicht um Heilungsversprechen handelt! Vielmehr ist es eine Darstellung dessen was möglich ist, wenn Medikamente frühzeitig abgesetzt und die Ursachen durch engagierte Halter zeitnah beseitigt werden. Jeder Tag, den du in dem Irrglauben „Mein Hund braucht aber seine Herzmedikamente“ verbringst, ist für dein Tier einer zu viel…

FAq

Häufig gestellte Fragen

1. Wie soll das ganze online überhaupt funktionieren?

Unter Frage 4 sind alle akuten Beschwerden & Schmerzzustände aufgezählt, bei denen ein direktes physisches Eingreifen am Körper deines Hundes durch einen Tierarzt vor Ort wirklich notwendig ist.

Bei allen anderen dort nicht aufgeführten Symptomen (insbesondere dann wenn diese einen chronischen Verlauf angenommen haben) bringt der Eingriff vor Ort nachweislich KEINE nachhaltige Heilung!

Es werden dort lediglich Symptome unterdrückt bzw. Krankheiten “verwaltet” und was dabei immer fehlt, ist die Aufklärung über die Krankheits-Ursachen – und genau diese Aufklärung ist sehr gut online, also fernmündlich möglich.

Durch die ausführliche Anamnese, den individuellen Schritt-für-Schritt-Plan und die Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum können wir dir und deinem Hund nachweislich besser helfen, als wenn wir ihn physisch anfassen würden! Über Bilder/Videos und Befragungen erhalten wir alle dafür nötigen Informationen.

Da wir ausschließlich online arbeiten hast du auch die Möglichkeit uns von überall zu erreichen und täglich Antworten auf deine Fragen zu bekommen.

Ausserdem ist dein Hund nicht dem erheblichen Stress ausgesetzt, der jedes Mal mit dem Besuch einer TA-Praxis verbunden ist.

3. Ich barfe bereits. Geht es im Programm nur um Ernährung?

Ernährung ist ein Baustein im Regenerationsprozess, nur längst nicht der Einzige oder Wichtigste. Wir haben in unserem Coaching 6 zentrale Punkte definiert, die zum Thema Hundegesundheit erfahrungsgemäß unabdingbar sind. Demnach braucht es deutlich mehr als nur Ernährung.

5. Wie lange dauert die Zusammenarbeit?

Genau wie eine Pflanze nicht schneller gedeiht oder ein Kind nicht schneller aufwächst, nur weil der Mensch das möchte, so braucht auch die Heilung deines Hundes vor allem Zeit und Geduld.

Je nach Symptomatik, Chronizität, bisheriger Medikamentengabe, Alter des Hundes und auch der Mitarbeit bzw. Umsetzung durch den Halter dauert die körperliche Regeneration deines Hundes erfahrungsgemäß zwischen 3-6 Monate, in schweren Fällen mitunter auch länger.

Letztlich spielen noch viele weitere Faktoren in die Regeneration mit hinein. Wir halten uns daher immer an den eisernen Grundsatz: ” Das Tempo gibt dein Hund vor.”

7. Mein Hund hat momentan noch keine Symptome.
Macht eine Teilnahme trotzdem Sinn?

Auf jeden Fall. Bevor der Körper Symptome zeigt, vergeht eine längere Zeit, in der der Organismus deines Hundes im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht sich selbst zu heilen. Nur wenn dies nicht mehr gelingt und die Regulations- bzw. Regenerationsprozesse im Körper überlastet sind, kommt es zu Symptomen.

Demnach sollte dein Hund nicht erst sichtbare Anzeichen zeigen, bevor du tätig wirst. Der Gedanke der Prophylaxe ist ein zentraler Baustein unserer Arbeit um deinem Hund (und dir) ggf. eine Menge Leid zu ersparen.

2. Könnt ihr helfen wenn mein Partner skeptisch ist?

Auch wenn dein Partner skeptisch ist, steht einer Zusammenarbeit erst mal nichts im Wege, mit einer einzigen Ausnahme: Er/sie darf nicht kategorisch dagegen sein!

Wir Menschen haben oft eine andere Meinung als unsere Mitmenschen und auch oft als unser Partner. Beide Meinungen sind gleichermaßen valide.

Zu erkennen, dass beide Recht haben können, bedeutet eine ganz neue Möglichkeit und schafft neuen Raum für euch in eurer Partnerschaft!

Eine gewisse Skepsis ist durchaus gesund und über evtl. Sorgen & Ängste können wir gerne sprechen. Wir empfehlen immer den Partner um Vertrauen zu bitten! Damit hat er die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild der Zusammenarbeit zu machen.
Ist einer von beiden wirklich kategorisch dagegen, nehmen wir jedoch unsererseits von einer Zusammenarbeit Abstand.

Wir wollen hier niemanden überzeugen, denn dieser Konflikt ist kein guter Begleiter für Heilung. Der Heilungsprozess benötigt immer eine gemeinsame Initiative und ein harmonisches Miteinander. Das kann ganz unterschiedlich aussehen und wie genau das besprechen wir individuell im gemeinsamen Gespräch.

4. Bei welchen akuten Beschwerden könnt ihr nicht unterstützen?

Bei den folgenden akuten Problemen ist eine medizinische Erstversorgung durch einen Tierarzt vor Ort unabdingbar:Unfälle, Knochenbrüche, Bisswunden & -verletzungen, Magendrehungen, Vergiftungen, Fremdkörper-Entfernung und Tumore/Krebs. Hier können wir im Nachgang beim Aufbau unterstützen.

Kastrationen und Impfungen (von denen wir allerdings abraten) sind logischerweise ebenfalls ein Fall für den Tierarzt vor Ort.

6. Kann ich auch aus dem Ausland teilnehmen?

Grundsätzlich ja. Die meisten unserer Teilnehmer kommen aus der D-A-CH Region. Die Teilnahme aus Luxemburg und Liechtenstein ist ebenfalls problemlos möglich.

Auf Grund der unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten und Bedingungen in anderen Ländern kann es im Programm zu Umsetzungsschwierigkeiten kommen, da z.B. bestimmte Hilfsmittel nur schwer beschafft werden können.

Sollte eine vollumfänglichen Umsetzung des Programms aufgrund der ortsspezifischen Bedingungen am Wohnort des Interessenten nicht gegeben sein, sehen wir unter dem Leitbild des ehrbaren Kaufmanns unsererseits von einer Zusammenarbeit ab.

8. Wo genau ist jetzt deine Praxis bzw. wo muss
ich mit meinem Hund hinkommen?

Wir haben KEINE Praxis vor Ort und du musst mit deinem Hund nirgendwo hinkommen, um mit uns zusammen zu arbeiten!Der größte Vorteil dieser 100% Online-Tätigkeit ist unter Frage 1 erklärt. So kannst du ortsunabhängig zu regelmäßigen Zeiten für die Gesundheit deines Hundes sorgen. Das Konzept einer Praxis vor Ort wird dadurch komplett revolutioniert.

Durch unsere langjährige Erfahrung mit inzwischen über 1000 Hunden können wir dir versichern, dass es (außer bei den in Frage 4 spezifizierten Fällen) KEINEN körperlichen Kontakt zu deinem Hund braucht, damit wir euch unterstützen können.

Bist du bereit mit deinem Hund einen neuen Weg zu gehen?

Wir geben dir das nötige Wissen und alle erforderlichen Hilfsmittel an die Hand.

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Herzprobleme beim Hund

Von
Dr. Franz Spitzer
Fakten geprüft von
Aktualisiert am   
19.12.2023
4 min
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Eine Herzensangelegenheit

Warum haben heute eigentlich so viele Hunde Herzprobleme?

Für betroffene Hundehalter bedeutet die Diagnose einer Herzproblematik ihres Tieres oft einen Schock. Doch gerade auch bei Herzerkrankungen gibt es naturheilkundlich eine Menge was du als Halter tun kannst und deshalb ist uns dieses Thema im wahrsten Sinne eine Herzensangelegenheit!

Einordnung

Es gibt im Wesentlichen zwei Kategorien von Herzproblemen. Einmal gibt es die Probleme des Herzmuskels – hier ist die Kraft des Herzens, also die Pumpleistung nicht mehr vollständig gegeben. Im Endstadium spricht man von einer Herzinsuffizienz.

Dann gibt es noch die Probleme, die die Herzklappen betreffen – hier ist der Klappenschluß nicht mehr gegeben, das heißt es kommt zum Blutrückfluss, vergleichbar mit einem undichten Ventil. Hier spricht man dann von Herzklappeninsuffizienz.

In beiden Fällen gibt es in der Schulmedizin eine Reihe von Herzmedikamente, die die Symptome zeitweilig beseitigen und z.B. durch Entwässerung des Körpers oder durch Senkung des Blutdrucks das Herz entlasten sollen. Die Ursache für die Herzschwäche, egal ob die des Muskels oder die der Klappen, wird hier jedoch nicht behoben!

Es ist vielmehr ein Spiel auf Zeit, das den Halter früher oder später in die Medikamentenabhängigkeit und damit in eine Spirale aus Symptombekämpfung, Angst, Unsicherheit, Selbstzweifeln und Schuldgefühlen führt.

Ursachenforschung

Zuerst einmal ist es wichtig zu verstehen, was die Funktion des Herzens ist. Dass das Herz ein Muskel ist und seine wesentliche Aufgabe darin besteht Blut durch den Körper zu pumpen, ist bekannt. Aber was heißt das genau?
Sämtliche Nährstoffe sowie auch der lebensnotwendige Sauerstoff werden durch die Herzleistung bis in das letzte Fleckchen des Körpers gepumpt und in jede einzelne Zelle verteilt.
Kohlenstoffdioxid und sämtliche „Abfallprodukte“ des Stoffwechsels werden im Gegenzug über das Blut zu den entsprechenden Ausscheidungsorganen wie Lunge, Leber oder Niere transportiert.

Sobald im Körper zum Beispiel einerseits Nährstoffe oder Sauerstoff fehlen oder andererseits zu viel Abfallprodukte im Gewebe anfallen, „schickt“ das betroffene Gewebe ein „Notsignal“. Dann bekommt das Herz vom Gehirn den Impuls mehr und stärker zu pumpen, um wieder den Normalzustand herzustellen.

Wenn diese Ursache, nämlich der Nährstoffmangel oder der Überschuss an „Abfallprodukten“, nicht beseitigt wird, entsteht hier mit der Zeit jedoch ein Teufelskreis. Denn das Herz muss dann dauerhaft unter erhöhtem Druck seine Arbeit verrichten – man spricht von Bluthochdruck. Der erhöhte Blutdruck und die damit verbundene erhöhte (Dauer)Belastung führt dann unweigerlich zu einer Schädigung des Herzmuskels.

Auch die Herzklappen werden dabei in Mitleidenschaft gezogen, da sich erhöhter Druck immer ein Ventil sucht, um zu „entweichen“. Dieses Ventil sind die Herzklappen, die unter erhöhtem Blutdruck stärker beansprucht werden und als Ergebnis der Überlastung schließlich nicht mehr richtig schließen bzw. salopp gesagt undicht werden.

Zwischenfazit

Wie du siehst, sind sowohl Herzinsuffizienz als auch Herzklappeninsuffizienz die direkte (und vorhersehbare) Folge des erhöhten Blutdrucks.
ABER:
Durch die Gabe von blutdrucksenkenden (Betablocker), entwässernden (Furosemid) oder herzkraftsteigernden (Vetmedin®) Medikamenten, wird rein gar nichts an dieser eigentlichen Ursache, nämlich dem Nährstoffmangel, verändert!

Im Gegenteil, durch Unterdrückung der körpereigenen Regulationsmechanismen (nichts anderes ist der erhöhte Blutdruck am Ende) wird der Körper mit der Zeit strukturell schwer geschädigt.

Wichtig zu verstehen ist, dass sich Medikamente (wie eigentlich immer) nur gegen das Symptom, nämlich den erhöhten Blutdruck, richten. Dieses Symptom verschwindet mit der Zeit jedoch von selbst, sobald einmal die Ursachen verstanden und beseitigt sind. Auch die Medikamente werden dann natürlich überflüssig.

Uns ist es dabei wichtig, dass Du beginnst zu verstehen, was die eigentlichen Ursachen der Herzproblematik deines Hundes sind! Denn mit diesem Verständnis kannst du die nötigen individuellen Gegenmaßnahmen nachvollziehen und den Körper sich von innen heraus heilen lassen. Ein Prozess, der deine tatkräftige Mitarbeit erfordert.

Sieh dir zur weiteren Erklärung bitte auch das folgende Video an.

Ein Erfahrungsbericht

Auf dem Bild siehst du Miniatur-Bullterrier Cruizer. Vorher sind ihm Nährstoffmangel und allgemeines Unwohlsein förmlich ins Gesicht geschrieben und an der Körpersprache klar erkennbar.


Die Herzklappeninsuffizienz war damals nur eines von vielen Symptomen, welche der kleine Kerl mit sich rumtrug. Cruizer startete damals in unserem Programm mit fünf Medikamenten, davon drei verschiedene Präparate für das Herz sowie Kortison und Antibiotika.

Heute ist er komplett Medikamenten-FREI und kann sich sehen lassen! Ein energiegeladenes Prachtexemplar von Hund. Das Ergebnis eines langen Weges, der sich für die überglückliche Halterin sehr gelohnt hat. Genau so entsteht langfristige Hundegesundheit OHNE Medikamente!

Was nicht fehlen darf

Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle noch das Thema Resonanz zwischen Hund und Halter ansprechen, das bei einer Herzproblematik nicht unerwähnt bleiben darf.

Ausdrücke wie „etwas auf dem Herzen haben“, „sich etwas zu Herzen nehmen“ oder „das Herz am rechten Fleck haben“ sind dir sicher geläufig. Wenn es also in deinem Leben etwas gibt was dir „das Herz bricht“, so kannst du, vorsichtig formuliert, davon ausgehen, dass dein Hund als dein herzensguter Begleiter dir dabei helfen wird, diese emotionale Last zu tragen. Auch wenn sein eigenes Herz dabei Schaden nimmt. So sind Hunde eben.

Falls du dich auch in einer scheinbar „ausweglosen“ Situation mit einem herzkranken Hund befindest, dann fass dir ein Herz und melde Dich gerne bei uns, indem Du dir auf meiner Webseite https://franzspitzer.de/ einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch buchst.

Wir freuen uns, Dich und Deinen Herzenshund kennenzulernen!
Beste Grüße
Tierarzt Dr. Franz

P.S. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei nicht um Heilungsversprechen handelt! Vielmehr ist es eine Darstellung dessen was möglich ist, wenn Medikamente frühzeitig abgesetzt und die Ursachen durch engagierte Halter zeitnah beseitigt werden. Jeder Tag, den du in dem Irrglauben „Mein Hund braucht aber seine Herzmedikamente“ verbringst, ist für dein Tier einer zu viel…

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